Der große Vorteil des Verfahrens von BHS liegt für DHZ darin, dass es sich um ein trockenes Aufbereitungsverfahren handelt. Eine Nassaufbereitung hätte infolge hoher Anforderungen an die Wasser- und Schlammbehandlung beträchtliche Kosten verursacht. BHS lieferte zwei vollständige Linien – von der Beschickung bis zu den Big-Bag-Befüllstationen. Eine Linie verarbeitet Korngrößen zwischen 8 und 100 mm, die andere ist für die Feinaufbereitung mit Korngrößen zwischen 0 und 10 mm zuständig.
Zum Einsatz kommen eine Prallmühle vom Typ PM 0806 sowie zwei Rotorprallmühlen vom Typ RPMV 1113 und RPMX 1516 von BHS-Sonthofen. Diese Maschinen verarbeiten die Körnung von 8 bis 100 mm und übernehmen die Feinaufbereitung von 0 bis 10 mm. Des Weiteren beinhalten die Anlagen Siebmaschinen, Zick-Zack-Sichter, Zyklonabscheider, Trommel-Magnetabscheider und Trenntische. Ebenfalls Teil der schlüsselfertig gelieferten Anlagen sind die gesamte Fördertechnik, die Entstaubungsanlage, der Stahlbau, die Steuerung und die Visualisierung.
Am Ende des Prozesses wird das aufbereitete Material nach leichten und schweren Nichteisenmetallen, ferromagnetischem Material, Überkorn und Staub sortenrein getrennt in Big-Bags abgefüllt.
BHS plante und realisierte die gesamte schlüsselfertige Aufbereitungsanlage „supersort®metall“ für die DHZ AG im Schweizer Oberglatt
Der BHS Lieferumfang umfasste alle Komponenten für zwei vollständige Aufbereitungs linien: von der Beschickung, über die Maschinentechnik, bis hin zu den Big-Bag-Befüllstationen
Zur Feinaufbereitung der Nichteisenmetalle aus MVA-Asche sind die beiden BHS Rotorprallmühlen vom Typ RPMV 1113 und RPMX 1516 zentrale Komponenten der Aufbereitungsanlage
Die bei der DHZ AG in Lufingen eingesetzte schweizerische "Kehrrichtasche", also Asche aus Müllverbrennungsanlagen (MVA)
Die Unternehmenszentrale der DHZ AG im schweizerischen Lufigen/Kanton Zürich wurde mit nachhaltigen Materialien gebaut.